Stand: 14.05.2026 • 21:46 Uhr
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat seinen Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben.
26 Spieler nimmt Deschamps mit zum Turnier in Kanada, Mexiko und den USA. Er wolle "so viel Sicherheit wie möglich" in diesem Wettbewerb haben, insbesondere in Bezug auf die Hitze, sagte er bei der Kaderbekanntgabe.
Größere Überraschungen gab es keine. Die französische Mannschaft - angeführt von Kapitän Kylian Mbappé - ist gespickt mit Superstars wie Ousmane Dembélé, Lucas Hernandez oder Marcus Thuram. Aus der Bundesliga reisen Michael Olise und Dayot Upamecano vom FC Bayern zur "Equipe Tricolor". Einziger Neuling im Aufgebot ist Torhüter Robin Risser von RC Lens.
Nicht im Kader steht Eduardo Camavinga von Real Madrid. Seine Abwesenheit ist auf Deschamps Entscheidung zurückzuführen, nur fünf Mittelfeldspieler und dafür neun Verteidiger mitzunehmen.
Für Deschamps ist es das letzte Mal, dass er den Kader der französichen Nationalmannschaft zusammenstellt. Nach 14 Jahren wird er nach der Weltmeisterschaft sein Amt niederlegen.
"Ich gehe nicht in den Ruhestand", machte er bei der Kaderbekanntgabe beim französischen Sender "TF1" klar: "Natürlich werde ich die französische Nationalmannschaft vermissen. Ich habe das Privileg, wählen zu können. Eine andere Nationalmannschaft? Ich schließe nichts aus. Ein anderer Verein? Ich schließe nichts aus. Das gehört zu den Optionen, die sich ergeben könnten."
Verabschieden möchte er sich natürlich mit einem WM-Titel. Es wäre nach 1998 und 2018 der dritte in der Verbandsgeschichte. "Weltmeisterschaft, Teil 3. Ein unglaublicher Stolz, erneut die Gelegenheit zu haben, mein Land im größten aller Wettbewerbe zu vertreten. Wir werden versuchen, euch stolz zu machen", schrieb Mbappé auf Instagram.
Frankreich ist bei der WM in der Vorrundengruppe I und trifft im Auftaktspiel am 16. Juni in New Jersey auf Senegal. Am 22. Juni folgt die Partie gegen Irak in Philadelphia. Im letzten Gruppenspiel in Foxborough in Massachusetts trifft die "Equipe Tricolor" auf Norwegen.
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Quelle: red/mel
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