Wenn aktuell jemand auf der großen Leinwand um sein Leben kämpft, stehen die Chancen gut, dass im Abspann der Name Austin Abrams steht. Überlebenskämpfe begleiten den US-amerikanischen Schauspieler seit Beginn seiner Karriere. Immerhin ging er als Nachwuchsdarsteller von 2015 bis 2016 durch die The Walking Dead-Schule.
Dieses Jahr konnte er wie kein anderer Hollywood-Star in diesem Bereich seine Muskeln spielen lassen. Im gefefeierten Resident Evil-Reboot spielt er einen jungen Mann, der eigentlich nur nach Hause zu seiner Freundin will, sich plötzlich jedoch mitten in einer ausbrechenden Zombie-Apokalypse wiederfindet.
Kaum ist die Neuauflage der gleichnamigen Videospielreihe in den Kinos gestartet, folgt der nächste Survival-Trip: In der Romanverfilmung Whalefall wird Austin Abrams mit einem Riesenkalmar von einem Pottwal verschluckt. Fortan bestimmen Tentakeln und Magensäure die womöglich letzte Stunden seiner Existenz.
Nachdem ich bereits mit Regisseur Brian Duffield ausgiebig über die Entstehung von Whalefall gesprochen habe, konnte ich auch Austin Abrams ein paar Fragen zum Film stellen.
Moviepilot: Du hast gerade erst die Hölle in Raccoon City überlebt und musst dich jetzt durch einen Wal kämpfen – beides zwei körperlich herausfordernde Rollen. Welcher Überlebenskampf ist dir als Schauspieler leichter gefallen?
Austin Abrams: Puh, das ist schwer zu sagen. Ich finde, man kann die Filme gar nicht so leicht miteinander vergleichen, da sie völlig unterschiedliche Ausgangssituationen haben. Als Schauspieler musste ich mich jedes Mal auf neue Herausforderungen vorbereiten, hier zum Beispiel das Tauchen. Beide Filme waren aber auf alle Fälle extrem schwer zu drehen. Vor allem dieser hier, weil alles so schleimig war.
Kannst du ein bisschen von den Dreharbeiten erzählen? Auf mich wirkte das Ganze sehr klaustrophobisch und eklig.
Ja, das war es auch. [lacht] Wir haben den Film chronologisch gedreht. Das ist bei so einer großen Produktion nicht selbstverständlich. Für uns war es aber sehr hilfreich, weil wir somit immer genau die Entwicklung der Figuren nachvollziehen konnten. Die Szenen haben beim Dreh direkt aufeinander aufgebaut. Wir konnten alle Gedanken mitnehmen, anstatt ständig hin- und herzuspringen und etwas Wichtiges dabei zu vergessen.
Und wie war es in dem Wal-Set mit seinen schleimigen Wänden?
Das war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Manchmal hatte ich diese Momente, in denen ich nach Hause kam und die Augen schloss. Plötzlich kamen die Magenwände des Wals wieder näher. Bei den Dreharbeiten hatten wir diese nämlich tatsächlich in Lebensgröße im Studio – und sie konnten sich bewegen. Ich war mittendrin und alles hat sich nach innen geschoben. Ich weiß noch gar nicht, wie ich das genau beschreiben soll, aber es war ein unheimliches Gefühl.
Whalefall läuft seit dem 15. Oktober 2026 in den deutschen Kinos.
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