Auf der CES 2026 behauptete das finnische Start-up Donut Lab, eine Festkörperbatterie entwickelt zu haben, die eine Energiedichte von 400Wh/kg, eine Lebensdauer von 100.000 Ladezyklen und eine vollständige Aufladung in 5 Minuten erreiche sowie im Temperaturbereich von -30℃-100℃ weiterhin mehr als 99% ihrer Kapazität beibehalte. Eine von mehr als 20 unabhängigen Branchenexperten durchgeführte Untersuchung bestätigte, dass es sich bei der angeblichen All-Solid-State-Batterie um eine Fälschung handelt und sie in Wirklichkeit eine gewöhnliche Lithium-Ionen-Batterie ist. Zu den Beweisen gehört, dass ihre Spannungskurve vollständig den Merkmalen bestehender flüssiger Hoch-Nickel-NCM-Lithium-Ionen-Batterien entspricht; beim Laden der Batterie lagern sich Ionen in das Anodenmaterial ein, wodurch die Batterie regelmäßig anschwillt. Bei Batterien mit Graphitanode zeigt die Ausdehnungskurve im Ladebereich von 50% bis 70% einen deutlichen Wendepunkt, ein einzigartiges Merkmal, das durch die Neuordnung der Ionen in der schichtartigen Graphitstruktur entsteht. Bei dieser Batterie von Donut Lab tritt genau dieser charakteristische Wendepunkt in der Kurve auf. Die tatsächliche Energiedichte der Batterie liegt bei etwa 298Wh/kg und entspricht damit dem normalen Niveau aktueller ternärer Lithiumbatterien. Das Untersuchungsteam stellte fest, dass der Kern dieser betrügerischen Werbung von Donut Lab darin bestand, am Kapitalmarkt Gewinne zu erzielen: Unter den mehr als 1300 Aktionären des Unternehmens halten über 900 Personen nicht mehr als 50 Aktien, wobei die einzelne Investition schätzungsweise zwischen 3000 und 23000 US-Dollar liegt.
https://hardware.slashdot.org/story/26/06/08/235214/donut-labs-solid-state-battery-exposed-as-regular-li-ion http://www.cbea.com/djgc/202606/898198.html
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