Stand: 18.05.2026 • 10:59 Uhr
Erneut sind bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen Menschen in der Ukraine getötet und verletzt worden. Hauptziel war offenbar die Großstadt Dnipro. Auch Russland meldet wieder Angriffe ukrainischer Drohnen.
Bei neuen schweren russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die Ukraine hat es laut Angaben ukrainischer Behörden in der Nacht zu Montag mindestens ein Todesopfer und mehr als 30 Verletzte gegeben.
Im südukrainischen Cherson starb nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters eine Person, neun weitere erlitten Verletzungen. Reuters bezieht sich auf Berichte der zuständigen Regionalgouverneure auf der Plattform Telegram.
Konfliktparteien als Quelle
Angaben der Konfliktparteien oder von Beobachtern zum Kriegsgeschehen können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.
Hauptziel der Angriffe seien die Großstadt Dnipro und Umgebung gewesen, so die ukrainische Luftwaffe. Dort wurden 18 Menschen verletzt. Darunter seien zwei Kinder im Alter von zwei und zehn Jahren, erklärte Regionalgouverneur Oleksandr Hanscha. In Odessa am Schwarzen Meer trafen Drohnen unter anderem Wohngebäude, eine Schule und einen Kindergarten. Auch aus der Region Saporischschja wurden drei Verletzte gemeldet.
Laut dem ukrainischen Militär griff Russland in der Nacht mit insgesamt 524 Drohnen und 22 Raketen an. Davon konnten 503 Drohnen und vier Raketen unschädlich gemacht werden, wie die Luftwaffe auf Telegram mitteilte.
In Russland wurden einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax zufolge die Regionen Rostow und Belgorod im Süden des Landes Ziel neuer ukrainischer Angriffe. Dabei seien nach Angaben lokaler Behörden in der Region Belgorod zwei Personen getötet und zwei verletzt worden, berichtet Reuters. Zuvor hatte die russische Agentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau lediglich den Abschuss von Drohnen bestätigt.
Laut dem Gouverneur der Region Rostow, Juri Sljussar, war die Flugabwehr unter anderem über der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer aktiv.
Am Sonntag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen laut russischen Behörden mindestens vier Menschen getötet worden, darunter drei in der Region Moskau. Die Hauptstadt erlebte den schwersten Angriff seit mehr als einem Jahr.
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