Alcaraz unterlag beim Masters in Shanghai dem stark aufspielenden Belgier Zizou Bergs 5:7, 6:7 (4:7). Damit kann auch der spanische Topstar Zverev laut Berechnungen der Spielerorganisation ATP nicht mehr abfangen. Zuvor war bereits der US-Amerikaner Ben Shelton ausgeschieden, der wie Alcaraz noch theoretische Chancen gehabt hätte.
Praktisch konnte Zverev spätestens nach dem vorzeitigen Saisonende für Jannik Sinner, die aktuelle Nummer eins der Welt aus Italien, bereits mit seinem Sprung an die Spitze rechnen. Sinner wie Alcaraz haben durch ihre Ausfälle in diesem Jahr Zverevs Sprung an die Spitze begünstigt. Zverev wird der 30. Spieler, dem dies seit Einführung des Rankings 1973 gelingt. Zudem ist Zverev erst der zweite deutsche Mann nach Boris Becker, der den Tennisthron besteigt.
Der früheste Zeitpunkt, um an Sinner vorbeizuziehen, ist für Zverev, 29, das ATP-Turnier in Wien. Er braucht in Shanghai, wo er am Dienstag (nicht vor 12 Uhr/Sky) im Achtelfinale auf Alexander Bublik trifft, dafür mindestens einen Finaleinzug, um mit einem Triumph in der österreichischen Hauptstadt Geschichte zu schreiben und am 2. November an der Spitze zu stehen. Aber auch bei einem Scheitern wäre das Erreichen des Spitzenplatzes nur aufgeschoben.
原文抓取与轻量化重排,仅供阅读辅助。 · 源语言:de
