Stand: 16.05.2026 • 19:37 Uhr
Der Thüringer HC darf weiter vom zweiten Triumph in der EHF European League träumen. Die Titelverteidigerinnen zeigen sich im Halbfinal-Krimi gegen Viborg nervenstark und ziehen ins Endspiel ein. Dort wartet Gastgeber JDA Dijon.
Der Thüringer HC ist noch einen Schritt vom erneuten Triumph in der EHF European League entfernt. Die Spielerinnen von Trainer Herbert Müller zwang das dänische Spitzenteam Viborg HK in einem dramatischen Halbfinale mit 26:24 (11:10) in die Knie. Das Finale steigt am Sonntag (18 Uhr im SpiO-Audiolivestream & Ticker) – Gegner ist der französische Gastgeber JDA Dijon, der Esztergomi KC aus Ungarn im zweiten Halbfinale mit 33:30 (15:13) bezwang.
"Es ist unglaublich, es war so eng, aber wir haben es geschafft. Unser Spirit war überragend, ich finde keine Worte", jubelte Laura Kuske unmittelbar nach der Schlusssirene im französischen Final4-Austragungsort Dijon. THC-Keeperin Kuske war mit insgesamt zehn Paraden ein ganz wichtiger Faktor für den Einzug ins Endspiel. Beste Werferinnen waren Josefine Hanfland und Johanna Reichert mit je fünf Toren.
THC-Keeperin Laura Kuske war mit zehn Paraden ein entscheidender Faktor.
Von Beginn entwickelte sich eine intensive, hart umkämpfte Partie auf Augenhöhe, in der sich die Kontrahentinnen nichts schenkten. Darunter litt auf beiden Seiten jedoch das Angriffsspiel. Im Verlauf der Anfangsviertelstunde hatten sich die Thüringerinnen durch einen zwischenzeitlichen 4:0-Lauf auf 6:3 abgesetzt (14.). Im Anschluss fing sich Viborg wieder. Insgesamt fielen nur 21 Tore in den ersten 30 Minuten. Nach dem Seitenwechsel klingelte es öfter, allerdings geriet der THC durch wiederholte Zeitstrafen in Unterzahl.
Auch das brachte Viborg teils mit zwei Toren in Front (20:22/51.). Aber die Bad Langensalzaerinnen fingen sich wieder. Dank eines neuerlichen 4:0-Laufs auf 24:22 (55.) schien es auf die Vorentscheidung hinauszulaufen, ehe Viborg erneut ausglich (56.). Aber das letzte Wort hatten die nervenstarken Titelverteidigerinnen: Natsuki Aizawas Heber und der Abstauber von Kreisläuferin Hanfland sorgte für das bessere Ende für den THC.
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